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Warum ich mich auch im Alltag style – nicht für andere, sondern für mich

  • Autorenbild: Sabrin Manyas
    Sabrin Manyas
  • 5. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Farbberatung, Stilberatung München


Oft werde ich gefragt, ob ich mich als Farb- und Stilexpertin jeden Tag bewusst anziehe.


Die Antwort ist: Ja. Nicht, um perfekt auszusehen und auch nicht, um anderen zu gefallen. Ich style mich vor allem für mich selbst.


Für mich ist Kleidung keine Verkleidung und kein oberflächliches Thema. Sie ist ein Ausdruck davon, wie ich mich durch meinen Tag bewegen möchte und beeinflusst meine Haltung, meine Präsenz und meine Stimmung. Dabei geht es nicht darum, morgens lange vor dem Kleiderschrank zu stehen oder jeden Tag besonders schick zu sein.


Stil beginnt für mich im Kleinen


Für mich sind es oft die kleinen Entscheidungen, die einen Unterschied machen. Ein Lippenstift, ein stimmiges Outfit, ein Schmuckstück oder einfach Kleidung, die sich gut anfühlt und zu meiner Stimmung passt.


Der Aufwand ist meist gering und trotzdem verändert sich etwas. Nicht unbedingt mein Aussehen, sondern mein Gefühl. Ich fühle mich präsenter und mehr bei mir selbst.


Und genau darin liegt für mich der Unterschied: Es geht nicht darum, anders zu wirken, sondern bewusster durch den eigenen Alltag zu gehen.


Gleichzeitig gibt es Tage, an denen ich ungeschminkt am Badestrand sitze und mich genauso schön fühle. Denn Ausstrahlung entsteht für mich nicht durch perfektes Make-up. Sie entsteht durch die Entscheidung, sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken, sich bewusst wahrzunehmen und den Tag nicht einfach nur vorbeiziehen zu lassen.


Für mich bedeutet das auch, jeden Tag bewusst zu genießen.


Warum heben wir die schönen Dinge oft für später auf?


In meinen Beratungen erlebe ich häufig, dass die schönsten Teile für besondere Anlässe aufgehoben werden.


Und zu Hause? Dort werden oft ausgewaschene Shirts, alte Pullover oder Kleidung getragen, die sich eigentlich längst nicht mehr gut anfühlt.


Und ich frage mich immer wieder: Warum?


Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens genau dort. Warum sollten wir uns ausgerechnet zu Hause nicht auch wohl, schön und ganz bei uns fühlen?


Damit meine ich nicht, dass wir jeden Tag geschniegelt durch die Wohnung laufen müssen. Doch vielleicht bewusster wählen. Den Lieblingspullover statt irgendeinen. Eine Farbe, die uns gut tut. Ein Material, das sich angenehm anfühlt.


Nicht für andere. Sondern für uns selbst.


Stil als Form von Selbstfürsorge


Ich glaube nicht daran, besondere Kleidung für besondere Anlässe aufzuheben.


Für mich beginnt Stil im Alltag. Nicht laut, nicht perfekt. Sondern bewusst.


Denn unser Alltag ist ein großer Teil unseres Lebens und darf genauso bewusst gestaltet werden wie die besonderen Momente. Und wenn wir lernen, uns auch im Kleinen wichtig zu nehmen, verändert sich oft mehr als nur unser Outfit.


Wir wirken nicht anders, sondern mehr wie wir selbst.


Herzlichst,


Deine Sabrin



1 Kommentar


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08. Juli

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